Förderung bei Solaranlagen
Es ist mittlerweile politischer Konsens in Deutschland, dass umweltfreundliche und gefahrlose erneuerbare Energien klimaschädliche Kohlekraftwerke und riskante Atomkraftwerke ersetzen sollen. Um diese Energiewende zu schaffen, unterstützt der Staat unter anderem auch die Verbreitung von Solaranlagen. Diese Förderung basiert auf zwei Säulen: einer garantierten Einspeisevergütung und zinsgünstigen Krediten.
Finanziell attraktiv durch gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung
Ein zentraler Baustein der Fotovoltaik-Förderung ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dort ist festgeschrieben, dass der von Solaranlagen produzierte Strom von Netzbetreibern abgenommen werden muss. Zudem ist der dafür von den Netzbetreibern zu zahlende Vergütungssatz exakt bestimmt. Er liegt deutlich über dem Marktniveau: Das ist deshalb wichtig, weil Solaranlagen für einen wirtschaftlichen Betrieb noch nicht effizient genug sind. Nur die hohe Einspeisevergütung sorgt dafür, dass Investoren eine ansehnliche Rendite erwarten können. Die genaue Höhe der Förderung richtet sich nach der Größe von Solaranlagen.
Zeitnahes Investment empfehlenswert
Von Beginn der Förderung an sah der Gesetzgeber vor, dass die Vergütungssätze im Lauf der Zeit sinken. Dem liegt der nachvollziehbare Gedanke zugrunde, dass die Technologie stets fortentwickelt wird. Aufgrund höherer Erträge können Solaranlagen dann auch bei geringen Einnahmen pro Kilowattstunde Renditen erwirtschaften. Nun hat die Bundesregierung allerdings beschlossen, die Sätze weitaus drastischer als bisher geplant zu reduzieren. Statt jährlichen Kürzungen sinken die Fördersätze zudem nun monatlich um ein Prozent. Dabei muss aber beachtet werden, dass der zum Zeitpunkt der Installation gültige Satz immer für die gesamte Laufzeit gezahlt wird. Deswegen ist es ratsam, mit der Anschaffung von Solaranlagen nicht zu lange zu warten. So können sich investoren eine attraktive Vergütung sichern.
Zinsgünstige Kredite für die Anschaffung
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist aber nicht das einzige Instrument, mit dem der Staat den Ausbau der Fotovoltaik fördert. Zusätzlich vergibt die öffentlich-rechtliche Kreditanstalt für Wiederaufbau preiswerte Kredite. In den Genuss der unterschiedlichen Programme können sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen kommen. Für kleine Solaranlagen kommt das Programm “Erneuerbare Energien – Standard” infrage, Großinvestoren sollten das Programm “Erneuerbare Energien – Premium” wählen. Ein solcher Kredit deckt die gesamten Investitionskosten ab. Über kein privates Bankinstitut erhalten Investoren so niedrige Zinssätze. Wer von diesen Vergünstigungen profitieren will, muss zwei Punkte beachten: Erstens muss der Antrag vor der Installation der Solaranlagen gestellt werden. Zweitens ist der Ansprechpartner hierfür die jeweilige Hausbank.
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