Kategorie Archiv: Wasserenergie

Vergleich der größten Kraftwerke der Welt

Wasserfall

Die zehn größten bzw. leistungsstärksten Kraftwerke der Welt sind sieben Wasser- und drei Kernkraftwerke. Die effektivste Ausnutzung bietet bis heute die Wasserkraft. Ihr Wirkungsgrad liegt bei fast 90 Prozent, der von Kernkraft bei maximal 35 Prozent.

Die Anlage mit der höchsten Energieerzeugung, der Drei-Schluchten-Damm in China, ist seit 2007 in Betrieb, seit 2008 laufen sämtliche 26 Turbinen und erzeugen eine Gesamtleistung von 18,4 Megawatt. Ein Ausbau auf über 22 MW ist geplant. Das Bauwerk war weltweit umstritten, da es große Teile der Landschaft zerstörte und die Umsiedlung mehrerer Millionen Menschen erforderte. Neben der Stromerzeugung soll der Damm aber auch dem Hochwasserschutz am Jangtsekiang dienen. Allein im 20. Jahrhundert forderten Überflutungen an diesem Fluss mehr als drei Millionen Todesopfer.

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Gezeitenkraftwerke

Gezeitenkraftwerke oder auch Wellenkraftwerke liefern immer Energie

Nach dem GAU im Atomkraftwerk von Tschernobyl, Ukraine und aktuell 2011 nach der atomaren Katastrophe in Fukushima, Japan drängt sich regelrecht die Notwendigkeit von alternativen Energiequellen auf. Auch die drohende Erschöpfung von Ressourcen wie Erdöl und Kohle verlangt nach neuen Möglichkeiten Energie zu erzeugen. Mittlerweile wird aus verschiedenen erneuerbaren Quellen geschöpft: Sonne, Wind und Wasser. Die Elemente sind immer frei verfügbar, sauber und hinterlassen keinen Abfall wie zum Beispiel Atommüll in Atomkraftwerken. Eine Möglichkeit die Wasserkraft zu nutzen sind Gezeitenkraftwerke.

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Wellenkraftwerk Mutriku – Das erste Weltweit

Wellenkraftwerk Mutriku

Das spanische Dörfchen Mutriku liegt im Baskenland, direkt an der nordspanischen Meeresküste. Eine massive Mole umschließt den kleinen Hafen und seine Fischerboote. Sie schützt Mutriku vor den kraftvollen Wellen des Atlantiks, die an stürmischen Tagen haushoch über die Küste hereinbrechen. Aber das mächtige Bauwerk ist nicht nur ein Wellenbrecher: In die Mole eingelagert ist das erste kommerziell genutzte Wellenkraftwerk weltweit. Hier produzieren 16 Turbinen mit einer Gesamtleistung von 300 Kilowatt den Strom für immerhin 250 Haushalte.

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Der Staudamm Belo Monte wird stark diskutiert

Staudamm Belo Monte

Im Norden Brasiliens entsteht zurzeit das drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt. Der Rio Xingu, ein Nebenfluss des Amazonas, soll in der Nähe der Stadt Altamira im Bundesstaat Pará zu einem See von ungefähr 500 Quadratkilometern aufgestaut werden, was etwa der Wasserfläche des Bodensees entspricht. Die geschätzte Kapazität des Kraftwerks liegt bei über 11.000 Megawatt. Der Staudamm Belo Monte soll Berechnungen zur Folge für eine durchschnittliche Leistung von ca. 4.500 Megawatt sorgen.

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Die größten Wasserkraftwerke der Welt

Drei-Schluchten-Staudamm

Wasserkraft als Energiequelle wird vom Menschen schon seit Jahrtausenden genutzt, zum Beispiel in Form von Wassermühlen. Funde in China und im Nahen Osten, im Gebiet des ehemaligen Mesopotamien, belegen, dass es bereits vor 5000 Jahren Wasserräder gab. Auch im alten Rom und im antiken Griechenland wurde schon mit der Strömungsenergie des Wassers Mehl gemahlen. Das waren aber mehr oder weniger direkte Verfahren zur Nutzung von Wasserkraft. Mit dem Beginn der Erzeugung von elektrischer Energie, sprich Strom, veränderte sich das Bild. Wenn heute von Wasserkraftwerken gesprochen wird, meint man Talsperren, aufgestaute Flüsse, deren Strömung durch Turbinen geleitet wird, die Strom produzieren. Das ist ein indirekter Gebrauch der Wasserkraft.

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Ökostrom aus Norwegen

Erneuerbare Energie bzw. Ökostrom – dieses Wort ist seit einigen Jahren verstärkt in aller Munde und bezeichnet die Energiegewinnung aus regenerativen Quellen. In Deutschland wird die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gefördert, wenn auch etwas halbherzig mit einem gehörigen Anteil an politischer Einflussnahme.Schauen wir einmal über Deutschland hinaus zu unserem skandinavischen Nachbarn Norwegen. Dort werden bereits seit Jahrzehnten alternative Energien zur Stromerzeugung genutzt, lange bevor diese bei uns zum Thema von Politik, Wirtschaft und Umweltschutz wurden. Über 98 % des Strombedarfs werden dort aus der Wasserkraft gewonnen. Demgegenüber stehen Reserven, die noch längst nicht ausgeschöpft sind und die Norwegen für sich allein niemals benötigen wird.

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